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Diagnose und Therapie
in meiner Naturheilpraxis

 

Diagnose

Eine Behandlung beginnt mit der Diagnose Ihrer Beschwerden. Folgende Diagnose-Methoden wende ich in meiner Praxis an (bitte anklicken, um mehr zu erfahren):


In einem ausführlichen Anamnesegespräch (griechisch: Erinnerungen) möchte ich Sie und Ihre Lebensumstände genauer kennenlernen. Die Schilderung aktueller Beschwerden und früherer Krankheiten sowie vorangegangene Operationen, familiäres und soziales Umfeld sind wichtig für mich.

Durch gezielte Fragen kann ich wichtige zusätzliche Hinweise und Informationen gewinnen, um Ihren Gesundheitszustand zu erfassen und eine für Ihre Beschwerden zugeschnittene Therapie zu erstellen. Ihre aktuellen Laborwerte (falls vohanden), Medikamente und Untersuchungsbefunde können dabei hilfreich sein.




„(..) wer sich nicht auf den Puls versteht, der ist kein Arzt, und wer den Kranken gesehen hat, ohne ihm den Puls zu fühlen, der hat ihn nicht gesehen.“ (Zitat: Hufeland)

Ein wichtiges Mittel zur Beurteilung des Zustandes einzelner Organe sowie des Energiehaushaltes des Patienten und seiner aktuellen Befindlichkeit, gleichermaßen in der traditionellen chinesischen Medizin wie auch der traditionellen europäischen Medizinlehre ist die Pulsdiagnose.

Als tast- und manchmal sogar sichtbares Abbild der Herztätigkeit verrät der Puls dessen aktuelle Kraft und Leistungsfähigkeit. Das Herz stellt ja gewissermaßen das Zentrum des lebenden Organismus dar, das Blutsystem ist damit der eigentliche Sitz der Lebenskraft. Des Weiteren zeigt er an, ob eine Erkrankung fieberhaft ist und welchen Charakter sie hat. Wirkt sie beispielsweise spastisch, entzündlich oder verkrampfend? Oder handelt es sich sogar um einen lebensbedrohlichen Zustand? Dies lässt sich für den Heilkundigen unmittelbar am charakteristischen Puls ablesen.




Die Iris- oder auch Augendiagnose ist ein Teil der naturheilkundlichen Diagnostik, wobei die Irisfarbe beziehungsweise deren individuelle Pigmentverteilung zur Bestimmung der Grundkonstitution herangezogen wird. Diese sogenannte iridologische Konstitution weist hin auf die körperlich-seelisch-geistige Gesamtverfassung eines Menschen im Hinblick auf seine individuelle Erkrankungsbereitschaft, die mit dem jeweiligen Iristypus einhergeht.

Die Kenntnis solcher Zusammenhänge kann man sich dann bei der Diagnose und Behandlung zu nutzen machen.


Was Ihre Iris so alles verrät (Auszug)




Bei dieser naturheilkundlichen Diagnosemethode wird der Urin mit sogenannten Reagenzien versetzt. Die Reaktionen, die der Urin daraufhin zeigt, können vor allem aus naturheilkundlicher Sicht wichtige Hinweise für Diagnostik und Therapie geben.


Harn wird mit unterschiedlichen Reagenzien versetzt und abgekocht

Diese Methode, oft auch als Urinfunktionsdiagnostik bezeichnet, stammt ursprünglich aus der Schulmedizin, die sich heute evidenzbasierte Medizin nennt. Dort wurde sie aber zugunsten der verfeinerten laborchemischen Verfahren aufgegeben und findet sich heute primär in der Naturheilkunde. Sie leistet mir, aus meiner Sicht, aber nach wie vor hervorragende Dienste in der orientierenden Diagnostik, beim ersten Screening.




Auch wenn ich traditionell naturheilkundlich arbeite, verbinde ich – wo es sinnvoll erscheint – die althergebrachten mit modernen Diagnosemethoden der anerkannten Labordiagnostik. Zahlreiche Erkrankungen oder funktionelle Beschwerden werden heute aufgrund der Entwicklungen in der Mikrobiom-Forschung mit einem gestörten Darmmilieu in Verbindung gebracht. Eine Stuhlanalyse kann hier wichtige Erkenntnisse liefern, damit man das gestörte System durch eine Darmsanierung gezielt wieder ins Gleichgewicht bringen kann.

Viele Menschen greifen auch häuifg zu Nahrungsergänzungsmitteln, wenn sie sich müde, energie- und antrieblos fühlen. Allerdings kann die Ursache für einen solchen Erschöpfungszustand auch ganz woanders liegen, etwa bei einer Erkrankung oder auch hormonell bedingt sein. Ein Bluttest kann oftmals genauer zeigen, ob tatsächlich und wenn ja, an welchen Stoffen ein zusätzlicher Bedarf besteht. Ob und welche Tests bei Ihnen sinnvoll sind, besprechen wir in jedem Fall ganz individuell.

Zur Analyse und Abklärung konsultiere ich in solchen Fällen die naturheilkundlich arbeitende Bio-Diagnostik AG in Iserlohn. Dieses Labor steht unter ärztlicher wie heilpraktischer Leitung und verfügt dort über nicht nur über alle technisch notwendigen Mittel, sondern über mehr als 25 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet.

 

Therapie

An die Diagnose schließt die entsprechende Therapie an. Folgende Therapiemethoden kommen hierbei in meiner Praxis zur Anwendung (bitte anklicken, um mehr zu erfahren):


Die Fußreflexzonentherapie ist eine manuelle Therapieform und basiert auf gezielten Berührungsreizen, welche einer gestörten Körperfunktion die entsprechenden, heilsamen Impulse vermitteln. Bei dieser Therapieform nach Hanne Marquardt handelt es sich um ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das die körpereigenen Selbstheilungskräften gezielt aktiviert und so auf natürliche Weise eine Korrektur von Störungen und belasteter Strukturen erreicht.

Ähnlich wie bei der Ohrakupunktur, deren Reizpunkte alle Organe repräsentieren, lassen sich auch an den Füßen spezifische Reflexzonen ausmachen. Anschaulich zeigt das obere Logo die Ähnlichkeit des Fußes mit einem sitzenden Menschen und verdeutlich den funktionalen Zusammenhang. Diese Zonen bilden im sogenannten Mikrosystem den ganzen Körper ab und machen ihn somit dem erfahrenen Therapeuten per Reizleitung zugänglich.

Ablauf einer Fußreflextherapie

Der erste Termin beinhaltet eine Anamnese und Befragung über Beschwerden, Krankheitshintergrund und Symptome. Dabei wird der Zustand aller Zonen am Fuß mit einer bestimmtem Grifftechnik ertastet, überprüft und dokumentiert. Eine Sitzung dauert 30 - 40 Minuten, wobei die erste Behandlung etwas mehr Zeit erfordert.

Die Dauer einer (Behandlungs-)Serie hängt nicht vom Krankheitsbild ab, sondern von der vorhandenen Reaktionsbereitschaft des Patienten. Sechs bis acht Behandlungen im Intervall von ein- bis zweimal wöchentlich sind in etwa Mittelwerte. Auch größere Abstände im späteren Therapieverlauf sind möglich und werden individuell angeglichen. Manchmal kann eine Stabilisierung mit einer Serie im Frühjahr oder Herbst als Angebot wahrgenommen werden.

Eine Akutbehandlung z. B. bei Erkältung, Muskelverspannungen, Menstruationsbeschwerden, Ischialgien, Gallen-, Nierenkolik, Migräne ... erfordert zwei bis drei Schmerzbehandlungen an aufeinanderfolgenden Tagen.

Damit die gesetzten Heilimpulse im Menschen bis in die Tiefe zur Wirkung kommen und die Behandlung ausklingen kann, gehört die Nachruhe (Dauer in etwa 10 Minuten) zu jeder Behandlung dazu.




Ausgehend von der Entdeckung, dass Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken ausgelöst durch Fehlbelastungen, nicht nur Beschwerden des Bewegungsapparates hervorrufen, sondern auch Auswirkungen auf die inneren Organe und die Psyche haben, entwickelte Dieter Dorn, ein Landwirt und Sägewerksbetreiber aus dem Allgäu, 1975 eine besonders sanfte, dabei effiziente und nebenwirkungsarme Behandlungsmethode.

Nach dem Beinlängenausgleich, der Fehlstellungen der Beingelenke korrigiert, werden Becken und Kreuzbein sowie die Wirbelsäule gerade ausgerichtet. Im Gegensatz zur Chiropraktik erfolgt diese komplementärmedizinische, manuelle Therapie in Bewegung in Kooperation mit dem Patienten. Zusätzlich erhält dieser nach der Behandlung einige einfache Übungen für zu Hause, um ein nachhaltiges Therapieergebnis zu gewährleisten.

Indikationen:

  • Wirbelverschiebungen
  • Erkrankungen innerer Organe durch eingeklemmte Spinalnerven
  • Skoliose vor allem bei Jugendlichen, aber auch statische Ausprägungen

Breuß-Massage
Eine spezielle Wirbelsäulenmassage, entwickelt von Rudolf Breuß, ist Bestandteil der Dorn-Behandlung und bewirkt eine sanfte Lockerung und Energetisierung der Muskulatur. Das Einmassieren von Ölen unterstützt die Durchblutung, um das Gewebe wieder elastisch und geschmeidig zu machen, und wirkt zusätzlich schmerzlindernd und entspannend, was für Körper, Geist und Seele gleichermaßen wohltuend ist.

Indikationen:

  • Bandscheibenleiden
  • Schlafstörungen
  • Schmerzsyndrome
  • Verspannungen
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Hyperaktivität



Ursprünglich stammt diese Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin, wird aber bereits seit vielen Jahrhunderten auch in der westlichen Medizin eingesetzt. So sind Darstellungen von Schröpfgläsern bereits aus dem alten Ägypten überliefert. Im klassischen Griechenland war das Schröpfen sogar so hoch geschätzt , dass die Schröpfglocke zum Emblem des Arztes wurde.

Beim Schröpfen wird mit geeigneten Gefäßen durch Erwärmen und Aufsetzen auf dem Rücken des Patienten an geeigneten Reflexzonen, durch das allmähliche Abkühlen ein Unterdruck erzeugt, wodurch sich die Haut von der Muskulatur leicht abhebt. Hat man die Haut vorher eingeölt, lassen sich die Gefäße auch bewegen, um eine „Schröpfkopfmassage“ durchzuführen. Über die Stimulation der Hautareale lassen sich innere Organe beeinflussen, weshalb diese Therapie als ausleitendes und ableitendes Verfahren zur Entlastung, oder Anregung des Organismus angewandt wird.


Indikationen (Schröpfen):

  • chronische Schwächezustände
  • HWS Syndrom
  • Erkrankungen der Wirbelsäule
  • rheumatische Beschwerden
  • Energiemangelzustände

 

Indikationen (Schröpfkopfmassage):

  • Schmerzen bei Osteoporose
  • diffuse Rückenschmerzen
  • Funktionsstörungen von Niere und Blase



Die Ohrakupunktur (OA) hat eine sehr lange Geschichte. So wird sie schon in 2.000 Jahre alten Schriftquellen aus China und dem alten Ägypten sowie im fünften vorchristlichen Jahrhundert bei Hippokrates erwähnt. Während sich die traditionelle chinesische Akupunktur dabei auf das Meridiansystem (Lehre der Energieleitbahnen) beruft, wird verbreitet auch die französische Methode nach dem Arzt Paul Nogier angewandt.

Nogier begann 1950 die Ohrakupunktur systematisch zu erforschen und entdeckte unter anderem, dass alle Organe des Körpers als Reflexzonen am Ohr repräsentiert sind. Man geht mittlerweile davon aus, dass der Körper auf die Reizung von z.B. Nadelstichen auf physiologischer Ebene reagiert. Die Ohrakupunktur kann Blockaden auflösen, wirkt stabilisierend und dynamisierend auf das Energiesystem und unterstützt dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Indikationen:

  • Schmerztherapie
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Allergische Erkrankungen
  • Verdauungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Psychische Erkrankungen
  • Angstsyndrome



Besonders bei chronischen Schmerzen oder Infektionskrankheiten erweist sich die Infusions- / Injektionstherapie als ausgesprochen nützlich. Der Wirkstoff gelangt direkt an die richtige Stelle und entfaltet seine Wirkung außerdem schneller, verlustfreier und verträglicher. Das ist deutlich vorteilhafter als die konventionelle Einnahme eines Medikamentes.

Außerdem bringe ich in meiner Praxis bei erhöhter Infektanfälligkeit, allgemeinen Erschöpfungs- und Müdigkeitszuständen oder Burn-Out-Anzeichen gerne Injektionen / Infusionen zum Einsatz. Wann immer es darum geht, hochdosierte Vitamine und Spurenelemente möglichst gezielt dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht werden, ist das die schnellste und effektivste Methode.




Das so genannte Baunscheidtieren geht zurück auf Carl Baunscheidt (1809-1872) und zählt zu den ausleitenden Verfahren.

Es handelt sich um eine Hautreiztherapie, die durch Stichelung der Haut (sehr oberflächlich) und anschließendes Einreiben mit einem speziellen Öl eine lokale Reizung der Haut verursacht. So entstehen Quaddeln. Sie fördert die Durchblutung der Haut, regt den lokalen Lymphfluss an, und aktiviert das Immunsystem.

Indikation:

  • Verklebungen und Vernarbungen
  • Degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates
  • Muskelverspannungen( Myogelosen), Sehnentzündungen( Tendinosen),
    (Arthrosen),
  • HWS LWS Syndrom,
  • Neuralgien,
  • Migräne

Und vieles mehr….




Nach Überzeugung des Homöopathen und Humoralpathologen* Dr. med. Wilhelm Schüßler (1821 – 1898), dem Begründer der sogenannten „biochemischen Heilweise“, sind ingesamt zwölf Mineralsalze (die 12 Grundsalze) wichtige Bestandteile des menschlichen Zellsystems. Diese seien bei Krankheit wie Gesundheit an unterschiedlichsten biologischen Zuständen und Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt.

Die nach ihrem Erfinder benannten Schüßlersalze sind potenziert und so verändert, dass lediglich die molekulare Information des Salzes als Regulator oder auch Katalysator dient. (Ähnliches kennt man auch von homöopathischen Präparaten, wenngleich die Wirkungsweise nicht dieselbe ist.) Die Mineralsalze, die so auch im menschlichen Körper vorkommen, sind nicht als Substitution zu verstehen. Sie gleichen also keinen Mineralienmangel aus, sondern helfen dem Körper nur, diese Stoffe besser aufzunehmen. Aufgrund der übersichtlichen Anzahl der Präparate, der leicht verständlichen Wirkungsweise und somit unkomplizierten Anwendung werden Schüßlersalze bei naturheilkundlichen Therapien häufig eingesetzt.




Dabei handelt es sich um ein noch aus vorchristlicher Zeit stammendes Verfahren zur Herstellung naturheilkundlicher Präparate, das im Mittelalter durch den berühmten Arzt Paracelsus verfeinert, propagiert und verbreitet wurde.

Verschiedene Pflanzenbestandteile und andere mineralische Ausgangsstoffe müssen hierfür zahlreiche, teilweise komplexe Verarbeitungsschritte durchlaufen.
Durch Vergärung, Destillation, Veraschung, Extraktion und Filtration wird das eigentliche Heilmittel aufbereitet, gereinigt und gewissermaßen veredelt.

Das aufwendige Herstellungsverfahren bewirkt, dass die Pflanze beziehungsweise das Ausgangsmaterial eine deutlich höhere Konzentration an Inhaltsstoffen in die Arzneitinktur abgibt, als dies etwa bei einem bloßen Auszug von Wasser oder Alkohol der Fall wäre.

Spagyrische Mittel haben sich bei einer Vielzahl funktioneller Erkrankungen (z. B. Stoffwechsel), bei Allergien oder zur Immunmodulation und Entgiftung aber auch bei psychischen Spannungszuständen bewährt. Diese Mittel lassen sich außerdem gut mit anderen Naturheilverfahren kombinieren und in ein ganzheitliches Therapiekonzept integrieren.






WICHTIGER HINWEIS:

Als Heilpraktiker darf ich Ihnen von Gesetz wegen für meine Therapieverfahren kein Heilversprechen geben oder Aussagen zur Wirkung eines Heilmittels machen. Die von mir angebotenen Therapien sollen der Linderung Ihrer Beschwerden dienen. Vor Behandlungsbeginn kläre ich meine Patienten über die angestrebte Therapie und die verwendeten Mittel auf, darf aber keine Aussage über die Wirkung machen. Wichtig für Sie ist, dass meine angewandten und weitverbreitenden Therapieverfahren für Sie eine Linderung bedeuten können und auch genau mit diesem Ziel erfolgen.